02.-12.02.2026
02.-03.02. stockholm. das ist ein eigenes thema.
03.-04.02. nachtzug nach narvik
nach 18 stunden fahrt mit dem nachtzug sind wir am 04.02. mittags aus stockholm in narvik angekommen. vom bahnhof ist es ein 15-20 minütiger fussmarsch zu hertz, wo wir das auto abgeholt haben. es empfiehlt sich also, dass einer mit dem gepäck in dem cafe am bahnhof wartet, während der andere das auto abholt.
unsere erste station wird svolvaer sein. dorthin sind es 3,5 stunden fahrt, also ein guter und zentraler stopp, wenn man noch weiter runter möchte. länger will man am ersten tag nicht fahren. aber vorher noch in aller ruhe mit einer zimtschnecke stärken. dann geht es los. aufregend.
zum thema "auto fahren auf den lofoten und e-auto aufladen" findet ihr unten noch einige wertvolle infos und tipps.
04.-06.02. übernachtung in svolvaer (anker brygge)
nach 3,5 stunden fahrt und dem ersten (und zum glück einzigen) elch am strassenrand, sind wir in unsrerer rorbu (fischerhütte) "anker brygge" in svolvaer angekommen. da war es ganz toll mit einem schönen bar-restaurant mit kamin und es gab ein musikquiz bei dem man einme pizza gewinnen kann (die man dann aber mit allen teilen muss). beim super frühstück kann man sich waffeln selber machen. die übernachtung war allerdings sehr teuer. teuer ist ja aber eh alles in norwegen.
auf dem weg nach svolvaer haben wir den trollfjord ausgelassen, weil das ein zu großer umweg geworden wäre und es schon dunkel wurde - und wir wollten endlich ins haus um obligatorisch mit einem whisky auf die reise anzustoßen. aber vielleicht auch ein guter, erster stopp.
svolvaer selber ist sonst nicht schön, hat aber viele supermärkte und eine mall, in der wir uns erstmal ein bisschen eingedeckt haben mit dem nötigsten (bier, wein, knäckebrot und strom für die karre). der ort liegt aber strategisch gut für weitere ausflüge.
am nächsten morgen sind wir zunächst nach nach kabelvag und henningsvaer aufgebrochen.
06.-07.02.: übernachtung in reine (rostad retro rorbuer)
es gibt auf den lofoten quasi nur eine hauptstraße, die e10. die route 66 von norwegen. diese führt euch zuverlässig an alle orte, die ihr besuchen wollt.
ein muss ist ein stop bei anitas seafood in sakrisoy. ein insta hotspot wegen der ikonischen, gelben häuser. aufpassen also, viele asiaten stehen auf der strasse rum, um ihre insta-fotos zu machen. das wikinger-museum ist ganz nett, aber kein muss. man fährt eh dran vorbei, also why not? mann kann von da noch einen kleinen spaziergang machen runter zum see, das ist ganz nice. das steht ein altes wikingerschiff.
wir haben am gleichen tag noch durchgezogen bis a, dem südlichsten ort auf unserer reise.
07.-08.02. übernachtung in leknes (scandic hotel)
2,5 std. nach ausflug nach reine übernachtet haben wir in reine, im rostad retro rorbuer. am nächsten morgwen abfahrt nach andenes leknes mit flagstad kirche und beach-bar, abend hauklandstrand polarlichter, nusfjord mein absolutes highlight. sushi in leknes. dort übernachten.
08.-10.02. von leknes andenes sind es 4,5 std. fahrt. das muss man sich halt zweimal überlegen da noch ganz hoch zu fahren, unterwegs gibt es da keinen zwingenden stopp mehr und zurück muss man ja auch noch. ich hatte nicht gepeilt, dass es im februar keine wal safaris mehr gibt, wofür andenes ja bekannt ist. wir hatten großes glück und wohnten direkt unterm leuchtturm mit einem tollen, chilligen blick aufs meer. woanders will man nicht wohnen in andenes und der ort hat ausser dem süßen museum und dem leuchtturm selber, den man hochgehen kann, nicht viel zu bieten (außer halt normalerweise wale). aber: 15 minuten entfernt ist der ort bleik, mit einem ganz tollen strand mit süßen häusern und einem tollen cafe in einem supermarkt. mein tipp wäre also, wenn ihr hier hoch fahrt und dnicht die bude unterm leuchtturm kriegt, in bleik zu übernachten, in den gelben häusern auf einem steg direkt am strand. von hietr aus kann man auch die süßen puffins, bzw. papageientaucher zu beobachten, aber nicht im februar.
leuchtturm, keine wale mehr. bleik toll und findet man kaum als tipp oder im reiseführere. süßes cafe im joker-supermarkt. toller starnd mit süßen holzhäusern. hier übernachten. norfisk pulli gekauft vom wikinger, museum der eisbär. die space polar station hatte zu im februar, aber sah auch nicht so spektakulär aus.
10.-12.02. übernachtung in tromsoe (scandic grand tromso)
nochmal 4,5 stunden fahrt netto von andenes nach narvik. im dunkeln sind wir los bei schneesturm, also plant mal etwas mehr zeit ein. dort das auto wegbringen und vorher auch noch lange aufladen. hat aber alles geklappt und dann haben wir pünktlich den arctic express bus um 14.00 uhr nach tromsoe bekommen. vorher aber noch eine zimtschnecke, ist ja logisch.
in tromsoe waren wir dann noch 2 nächte, und das war ganz toll da, aber bisschen viele souvenirshops. verpaßt nicht, euch einen zeitslot für eine der saunas im hafen zu buchen. an dem kleinen kiosk gibt es reindeer hotdogs und am letzten abend wurden wir dann mit dem einzigen polarlicht, das wir auf der reise gesehen haben, verabschiedet. voll kitschig. also das ist nicht so selbstverständlich wie man glaubt, dass man welche sieht. es gibt auch extra bustouren, die dann die licjhter hinterher jagen, aber das dauert 6 stunden und kostet € 200, das war es uns dann doch nicht wert, weil es auch so toll genug war alles.
ganz süß ist der stadtteil skansen und da gibt es ein süßes cafe mit kamin namens barstua mit dem leckersten krabben-sandwich. die bla rock bar ist cool und das polaria aquarium ist furchtbar, da sind ein paar seehunde drin und das fühlt sich komisch an, die sollen doch im meer gleich um die ecke sein. wir hatten keine zeit für die seilbahn den berg hoch auf der anderen seite und die kostet auch € 80. ein muss sind natürlich die oelhallen eine brauereischänke mit 1000 verschiedenen bieren und mal wieder rentier hotdogs. die lieben wir.
das ist nicht ohne
elche
spikes
sicht
eis
aufladen des elektroautos
bei kälte länger
ladesäule vor hotels und supermärkten
arctic driving is not a joke. aufladen wenn man kann, nicht wenn man muss. hotels über nacht, 200 kwh irrtum.
elton app scheiße, bilkraft gut. mit den eviny ladesäulen hat es immer gut geklappt. die finden sich oft vor den großen supermärkten (rema 1000 lieben wir.)
wir haben und anfang februar ausgesucht, weil es die angeblich beste zeit für nordlichter ist und es noch nicht so voll ist. wir haben nur ein kleines nordlicht gesehen und auch keine wale, weik im februar noch odet niocht mehr keine walsafaris gibt. wir hatten so minus 14 grad, was sicxh aber gut aushalten lies mit langer unterhose.
autofahren:
haben wir ein bisschen unterschätzt, sowohl die vereisten fahrbahnen und auch das thema elektroauto war für uns neu und hat nerven und zeit gekostet.
kosten:
alles ist sehr teuer. einkaufen im rema 1000 (lieben wir).